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Nur für kurze Zeit ist der Bärlauch verfügbar. Sobald es wärmer wird bemüht er sich emsig darum bald zu blühen und seine wunderbare Würzkraft ist dahin.

Hier in der Oberlausitz kommt Bärlauch relativ selten vor. Deshalb habe ich vor ca. zehn Jahren wenige Pflanzen an einen feuchten, abgelegenen Standort gepflanzt.

Mit heldenmütiger Standhaftigkeit habe ich über Jahre das Wachsen und die Selbstvermehrung dieses herrlichen Würzkrautes nur beobachtet ohne zu ernten. Die Enthaltsamkeit hat sich gelohnt – mittlerweile ist mein Bärlauch – Vorkommen zum Selbstläufer geworden.

Bärlauchbutter, Bärlauchpesto sowie mein Lieblingskartoffelsalat sind in dieser Zeit meine großen Favoriten in der Küche.

Mit den Zutaten halte ich es wie Loriot und seinem Frühstücksei – die Mengen sind Richtwerte – hauptsächlich koche ich nach Gefühl . 😉

 

 

GartenGretels Kartoffelsalat mit Bärlauch und Parmesan
GartenGretels Lieblings- Pesto aus Bärlauch

Hier folgt gleich noch ein Rezept für diese kurze schöne Bärlauch – Zeit. 

Anstelle von Pinienkernen verwende ich gesalzene Erdnüsse. Dies Tipp hat mir mal der Koch Ralf Meuser gegeben (mit ihm durfte ich einst eine Folge im “Kochduell” bestreiten 😉).  Diese Zutat  ist vielpreiswerter und ich empfinde Geschmack sowie Konsistenz  dieser Variante als außerordentlich gut. 

Das Pesto schmeckt am besten zu Nudeln; behalte beim Abgießen etwas Kochwasser zurück. Damit erweckst du zu trocken gewordene Pasta wieder zum Leben, indem du ein paar Eßlöffel von dem Wasser zugibst. 

Und falls du es mit dem Bärlauch verpasst hast funktionierten beide Rezepte auch mit Rucola…………

Ich wünsche Dir guten Appetit und viel Spaß beim Nachmachen!